Kunst, Erinnerung & Verantwortung. Das Museum Zentrum für verfolgte Künste in Solingen
Das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen setzt sich mit Künstler*innen auseinander, deren Entfaltungsmöglichkeiten und Werke durch totalitäre Regime des letzten Jahrhunderts und bis in die Gegenwart blockiert, verhindert und vernichtet wurden. Die gattungsübergreifende Sammlung macht verschollene und marginalisierte Kunst sowie deren Geschichten sichtbar.
Jürgen Kaumkötter, Direktor des Zentrums für verfolgte Künste, stellt die Institution und ihre Arbeit vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem Umgang mit dem rassistischen Brandanschlag im Jahr 1993 vor: Wie kann sich ein Museum für eine plurale Gesellschaft engagieren? Welche Rolle spielen Kooperationen mit anderen Institutionen? Diese und weitere Fragen diskutieren wir gemeinsam am Mittwoch, den 3. Juni um 14:00 Uhr im Rahmen einer hybriden Veranstaltung an der Universität zu Köln und online.
Wir bitten um Anmeldung unter Angabe der Teilnahmepräferenz (in Präsenz oder via Zoom) an
erste-generation@ulmer-verein.de.