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SUMMARY:Geographien des Faschismus. Diskussion in Forschung und Lehre
DESCRIPTION:Warum sollte man sich mit Faschismus beschäftigen? Der franzö
 sische Philosoph und Psychoanalytiker Félix Guattari fand auf diese Frage
  1973 folgende Antwort: „Ich habe mich aus mehreren Gründen dafür ents
 chieden\, über den Faschismus zu sprechen: weil es sich um ein reales pol
 itisches Problem handelt und nicht um eine rein theoretische Überlegung\,
  und weil ich glaube\, dass er ein zentrales Thema ist\, um sich der Frage
  des Begehrens im sozialen Bereich zu nähern. Und ist es nicht eine gute 
 Idee\, darüber frei zu diskutieren\, solange wir es noch können?“\n\n8
 0 Jahre nach dem Sieg über Nazideutschland sind autoritäre Bewegungen in
  Europa und weltweit im Aufwind. Auch der Begriff „Faschismus“ findet 
 immer breitere Anwendung\, um spezifische Ausprägungen dieses globalen 
 „Rechtsrucks“ zu begreifen. So ist es in der US-amerikanischen Debatte
  bspw. zunehmend üblich\, Donald Trump und seine MAGA-Bewegung als Faschi
 sten zu bezeichnen und auch die AfD in der Bundesrepublik wird oft als fas
 chistisch diskutiert. Die deutsche Politische Geographie – historisch ge
 sehen verwickelt in die Legitimation nationalsozialistischer Ideologie –
  steht hierbei in einer besonderen Verantwortung\, sich zu diesen Debatten
  zu verhalten.
LOCATION:Active Learning Lab\, 3.31 Von-Seckendorff-Platz 4\, Heide-Campus\
 , Halle (Saale)\, Halle (Saale)
URL:https://wissenschaft-gegen-faschismus.de/veranstaltungen/geographien-de
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