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SUMMARY:Offene Vorlesung: Häuser als Exponate
DESCRIPTION:Fachvertreter der Universitäts-Volkskunde engagierten sich in 
 Deutschland begeistert für rassistisches Denken und völkische Politik\, 
 nicht erst ab 1933. Jede kulturelle Form sollte ausgedeutet werden als Her
 vorbringung einer ‚Rasse‘. Nach 1945 änderten sie meist nur die Über
 schrift\, etwa zu ‚Region‘ und ‚Tradition‘\, mit beträchtlicher P
 opularisierung in manchen Freilichtmuseen. Bei dieser ‚Hausforschung‘ 
 ging es nicht um eine wissenschaftliche Geschichte bäuerlicher Architektu
 r\, sondern um binneneuropäischen Evolutionismus mit Gebietsansprüchen. 
 Wenn heute die Veranstaltungen zu 100 Jahren Bauhaus in Dessau mit dem Hin
 weis auf dabei vermeintlich missachtete „tradierte Formen des Hausbaus
 “ kritisiert werden (AfD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt im Oktober 2024
 )\, dann zeigt uns das\, wie zentral solche ideologischen Kulturdeutungen 
 für rechtsextreme Politik sind.
LOCATION:Universität Münster\, Scharnhorststr. 100\, Hörsaal SCH 100.2\,
  Münster
URL:https://wissenschaft-gegen-faschismus.de/veranstaltungen/offene-vorlesu
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