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SUMMARY:PD Dr. Grzegorz Rossoliński-Liebe
DESCRIPTION:Kollaboration als ein europäisches Phänomen\n\nDie Kollaborat
 ion mit den Nationalsozialisten war ein verbreitetes Phänomen\, das die G
 eschichte des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs umfassend prägte. Die 
 Nationalsozialisten übernahmen die Macht in Deutschland\, entrechteten di
 e Juden\, besetzten andere Länder und erfanden effiziente Mordmethoden\, 
 aber sie machten nur einen kleinen Teil der Holocaust-Täter aus. Damit si
 e Juden verfolgen und ermorden konnten\, mussten sie sich mit lokalen Beam
 ten\, Polizisten und Faschisten verbinden bzw. eine Art von Zusammenarbeit
  erzwingen. Weil der Antisemitismus in vielen europäischen Ländern das Z
 usammenleben von Juden und Christen erschwerte und der extreme Nationalism
 us und Faschismus immer mehr Unterstützer fanden\, fiel es den Nationalso
 zialisten in der Regel leicht\, die Aufgaben bei der Verfolgung und Ermord
 ung der Juden\, Sinti und Roma und anderer entrechteter Gruppen mit den lo
 kalen Akteuren zu teilen. In diesem Seminar gehen wir der Frage der Kollab
 oration im Holocaust auf den Grund. Wir beschäftigen uns mit der Definiti
 on der Kollaboration\, ihrem Ausmaß und der Frage\, wie sie die Geschicht
 e des Holocaust\, des Zweiten Weltkriegs und der Besatzung in den einzelne
 n europäischen Ländern beeinflusste.
LOCATION:Berlin\, Institut für Philosophie\, FU Berlin\, Seminarraum\, Ber
 lin
URL:https://wissenschaft-gegen-faschismus.de/veranstaltungen/pd-dr-grzegorz
 -rossolinski-liebe
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