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SUMMARY:Prof. Dr. Ilka Quindeau: Verirrtes Begehren – Das Schwinden des G
 enitalen und Erstarken des Autoritären
DESCRIPTION:Im Rahmen der Themenwoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ l
 ädt das ZIFG zu einer Vortragsveranstaltung und einer offenen Diskussions
 runde ein.\n\nTermin: Mittwoch 3. Juni 2026\, 14-18 Uhr im Raum FH 619.\n\
 nProgramm:\n\n14-16 Vortrag\n\nProf. Dr. Ilka Quindeau (Frankfurt Universi
 ty of Applied Sciences )\n\nVerirrtes Begehren – Das Schwinden des Genit
 alen und Erstarken des Autoritären\n\nNicht zuletzt angesichts der bevors
 tehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt\, Mecklenburg-Vorpommern und Ber
 lin stellt sich die Frage nach der Attraktivität autoritärer und rechtse
 xtremer Angebote mit neuer Dringlichkeit. Der Vortrag widerspricht dabei d
 er Vorstellung eines spezifisch „autoritären Charakters“ oder bloßer
  „Protestwahl“ und argumentiert stattdessen\, dass autoritäre Ideolog
 ien auf breitere\, oft unbewusste Begehrensstrukturen treffen. Im Zentrum 
 steht die These\, dass rechtsextreme Positionen vielfach nicht trotz\, son
 dern gerade wegen ihres ideologischen Gehalts Zustimmung erfahren – und 
 dass die Analyse dieser affektiven Dynamiken entscheidend für das Verstä
 ndnis gegenwärtiger demokratischer Krisen ist.\n\nIlka Quindeau ist Profe
 ssorin für Klinische Psychologie und Psychoanalyse an der Frankfurt Unive
 rsity of Applied Sciences und Lehranalytikerin der Deutschen Psychoanalyti
 schen Vereinigung (DPV) sowie der International Psychoanalytical Associati
 on (IPA). Quindeau arbeitet als Psychoanalytikerin in eigener Praxis in Be
 rlin und ist zudem Fellow sowohl am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen
 - und Geschlechterforschung (ZIFG) als auch am Zentrum für Antisemitismus
 forschung der Technischen Universität Berlin. Ein Schwerpunkt ihrer Arbei
 t liegt in der Verbindung psychoanalytischer Konzepte mit gesellschaftsthe
 oretischen Fragestellungen\, insbesondere zu Geschlecht\, Begehren\, Traum
 a und Erinnerungspolitik.\n\n16-17 Offene Diskussion\n\nDemokratie braucht
  freie Wissenschaft: Wie stärken wir Universität und Forschung gegen aut
 oritäre Politik?
LOCATION:Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung 
 (TU Berlin)\, Fraunhoferstraße 33-36\, 10587 Berlin\, Berlin
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