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SUMMARY:Statistik als Werkzeug zur wissenschaftlichen Legitimierung von Vor
 urteilen (Erste Sitzung)
DESCRIPTION:Im Rahmen unserer Statistik-Vertiefung beschäftigen wir uns mi
 t der historischen Verflechtung von Statistik\, Eugenik und wissenschaftli
 cher Objektivität. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt\, wi
 e statistische Methoden genutzt werden können\, um gesellschaftliche Voru
 rteile scheinbar wissenschaftlich zu legitimieren.\n\nSitzung 1 von 2:\nGr
 undlage der Diskussion ist: Delzell\, D. A. P.\, & Poliak\, C. D. (2013): 
 Karl Pearson and Eugenics: Personal Opinions and Scientific Rigor. Science
  and Engineering Ethics.\nIm Fokus steht der Abschnitt „Relationship of 
 Parental Literacy to the Intelligence of the Children “. Anhand dieses R
 echenbeispiels analysieren wir\, wie Karl Pearson und Moul statistische Ve
 rfahren in manipulativer Weise einsetzten\, um antisemitische Vorurteile a
 ls scheinbar objektive wissenschaftliche Erkenntnisse darzustellen.\n\nSta
 tistik-Vertiefung – Wissenschaft\, Statistik und Vorurteil\n\nIm Rahmen 
 unserer Statistik-Vertiefung beschäftigen wir uns mit der historischen Ve
 rflechtung von Statistik\, Eugenik und wissenschaftlicher Objektivität. D
 abei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt\, wie statistische Method
 en genutzt werden können\, um gesellschaftliche Vorurteile scheinbar wiss
 enschaftlich zu legitimieren.\n\n04.06.2026\, 14:15–15:45 Uhr (Aktionswo
 che)\n\n18.06.2026\, 14:15–15:45 Uhr\n\nSitzung am 04.06.2026\n\nGrundla
 ge der Diskussion ist:\n\nDelzell\, D. A. P.\, & Poliak\, C. D. (2013): Ka
 rl Pearson and Eugenics: Personal Opinions and Scientific Rigor. Science a
 nd Engineering Ethics.\n\nIm Fokus steht der Abschnitt „Relationship of 
 Parental Literacy to the Intelligence of the Children “. Anhand dieses R
 echenbeispiels analysieren wir\, wie Karl Pearson und Moul statistische Ve
 rfahren in manipulativer Weise einsetzten\, um antisemitische Vorurteile a
 ls scheinbar objektive wissenschaftliche Erkenntnisse darzustellen.\n\nSit
 zung am 18.06.2026\n\nGrundlage der Diskussion ist:\n\nLevy\, D. M.\, & Pe
 art\, S. J. (2004): Statistical prejudice: From eugenics to immigrants. Eu
 ropean Journal of Political Economy\, 20(1)\, 5–22.\n\nHier behandeln wi
 r insbesondere Abschnitt 4: „Pearson and the Jews“. Zentral ist dabei 
 die These der Autoren\, dass selbst herausragende Wissenschaftler durch Vo
 rurteile beeinflusst werden können – und dass diese Vorurteile in wisse
 nschaftliche Arbeiten einfließen und später von anderen Forschenden übe
 rnommen werden können. Wie Levy und Peart schreiben:\n\n“In fact\, the 
 historical record reveals that prejudice also afflicts powerful intellects
  for whom the characterization of the group is the focus itself. We shall 
 demonstrate that such prejudice infects the (public) ‘science’ of the 
 prejudiced\, and might then be passed on to and relied upon by unprejudice
 d scientists.”\n\nWer sich aktiv an der Diskussion beteiligen möchte\, 
 sollte idealerweise zumindest die relevanten Abschnitte der Texte im Vorfe
 ld gelesen haben. Wer die Diskussion einfach verfolgen möchte\, ist selbs
 tverständlich auch ohne vorherige Lektüre herzlich willkommen.\n\nFalls 
 jemand Schwierigkeiten hat\, die Texte herunterzuladen\, kann ich sie gern
 e per Mail verschicken (mariana.nold(at)uni-jena.de).\n\nThema: Statistik-
 Vertiefung – Wissenschaft\, Statistik und Vorurteil\n\nAn Zoom-Meeting t
 eilnehmen: https://uni-jena-de.zoom-x.de/j/62931515678\n\nMeeting-ID: 629 
 3151 5678\n\nKenncode: 345927
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