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SUMMARY:Wir müssen sprechen
DESCRIPTION:Wir müssen sprechen. Das Thema Israel-Palästina betrifft nich
 t nur eine ferne Region der Welt. Es wirkt unmittelbar in unsere Gegenwart
  hinein – in öffentliche Debatten\, in soziale Medien\, in politische H
 altungen\, in persönliche Betroffenheiten und damit auch in den Hochschul
 - und Kunstkontext. Spätestens seit dem Terroranschlag vom 7. Oktober 202
 3 und den darauffolgenden Krieg in Gaza ist deutlich geworden\, wie stark 
 Fragen nach Trauer\, Verantwortung\, Erinnerung\, Solidarität und Mensche
 nrechten auch an unserer Akademie verhandelt werden. Doch wie kann darübe
 r gesprochen werden\, wenn Positionen sich verhärten\, Verletzungen präs
 ent sind und die Sprache selbst umkämpft ist? Was bedeutet es für Studie
 rende und Lehrende\, wenn der Konflikt in Seminaren\, Ateliers\, Ausstellu
 ngen und Gesprächen spürbar wird? Und welche Verantwortung haben Kunst u
 nd Hochschule?\n\nMit dem Trialog-Projekt bringen die 2025 mit dem Mensche
 nrechtspreis der Tonhalle ausgezeichneten Initiator:innen Jouanna Hassounu
 nd Shai Hoffmann ein multiperspektivisches Gesprächsformat an unsere Akad
 emie. Es schafft einen Raum\, in dem Begegnung vor Debatte steht\, Zuhöre
 n vor Positionierung und der gemeinsame Prozess wichtiger ist als vorschne
 lle Lösungen. Im Zentrum steht die Frage\, wie im Kontext von Hochschule 
 und Kunst offen\, differenziert und jenseits von Polarisierung über Israe
 l und Palästina gesprochen werden kann. Drei Trialog-Pat:innen – mit pa
 lästinensischer sowie jüdisch-israelischer Perspektive – laden dazu ei
 n\, zuzuhören\, eigene Wahrnehmungen zu reflektieren\, Fragen zu stellen 
 und Differenz auszuhalten\, ohne sie vorschnell aufzulösen.\n\nIm anschli
 eßenden Workshop werden konkrete Fragen aus dem Alltag von Studium\, Lehr
 e und künstlerischer Praxis vertieft: Was geschieht derzeit in der Region
  – und warum lässt uns das nicht unberührt? Wie werden globale Konflik
 te im institutionellen und künstlerischen Raum sichtbar? Wie können wir 
 sprechen\, wenn Worte verletzen\, Bilder vereinnahmt werden und Unsicherhe
 iten bleiben? Wie lässt sich zwischen Person\, Position\, Werk und Wirkun
 g unterscheiden? Kann/Darf/Muss man das überhaupt? Und wie können wir mi
 t Ambiguitäten\, Widersprüchen und unterschiedlichen Betroffenheiten umg
 ehen\, ohne vorschnell zu vereindeutigen? Im Fokus stehen Ambiguitätstole
 ranz\, Multiperspektivität und diskriminierungssensible Perspektiven in K
 unst und Hochschule. Antisemitismus und antipalästinensischer Rassismus w
 erden dabei nicht gegeneinander ausgespielt\, sondern zusammengedacht und 
 kritisch reflektiert.\n\nZum Trialog (Aula) sind alle Interessierten einge
 laden. Der Workshop im Sparta richtet sich nur an Studierende und Mitarbei
 tende. Da die Plätze für beide Veranstaltungsteile begrenzt sind – ins
 besondere für den Workshop – bitten wir um Anmeldung bis zum 20.05.2026
 . Die Platzvergabe erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen.
 \n\nAnmeldungen bitte an: anmeldung.trialog@gmail.com\n\nProgramm:\n\n12:3
 0-14:15 Uhr Trialog mit Shai Hoffmann und Ahmad Dakhnous // Sparta\n\n14:1
 5-15:00 Uhr Pause\n\n15:00-18:00 Uhr Workshop mit Christoph Dinkelaker und
  Ahmad Dakhnous // Sparta\n\nVerantwortung und Organisation: Canan Tercan 
 & Asta\, Kunstakademie Düsseldorf\n\ngefördert von der Bundeszentrale f
 ür politische Bildung
LOCATION:Kunstakademie Düsseldorf\, Eiskellerstraße 1\, Düsseldorf
URL:https://wissenschaft-gegen-faschismus.de/veranstaltungen/wir-muessen-sp
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