Montag, 16. November, 14:15 bis 15:45 Uhr
Ausnahme und Alltag
Seminar · Vor Ort · Humangeographie · Sozialwissenschaften · Soziologie
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Das Forschungsseminar „Jenseits von Privateigentum“ wird anlässlich der Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ umgewidmet. Im Seminar diskutieren wir gemeinsam das Gespräch „Ausnahme und Alltag“ von Morten Paul, Tatjana Söding, Luce deLire und Alex Demirović aus dem von Morten Paul herausgegebenen Sammelband Was war Faschismustheorie? (Open Access, S. 313–334). https://www.verbrecherverlag.de/shop/was-war-faschismustheorie-open-access/ Das Gespräch bietet eine gute Einführung in zentrale Fragen gegenwärtiger Faschismusdiskussionen: Wie lässt sich das Verhältnis von historischem Faschismus und heutigen autoritären und rechten Entwicklungen bestimmen? Was bedeutet es, von Faschisierung zu sprechen? Welche Rolle spielen kapitalistische Krisen, Rassismus und Kolonialismus, die Klimakrise, Digitalisierung und veränderte Formen politischer Öffentlichkeit? Und wie lassen sich faschistische Tendenzen im Alltag und innerhalb demokratischer Verhältnisse erkennen, ohne die Unterschiede zum historischen Faschismus aus dem Blick zu verlieren? Im Anschluss wollen wir diskutieren, welche dieser Fragen für eine kritische Faschismusanalyse heute besonders relevant sind und welche Rolle Theorie und antifaschistische Praxis dabei spielen können.
- Hochschule
- Goethe-Universität FrankfurtInstitut für Soziologie / Institut für HumangeographieFrankfurt am Main
- Ort
- PEG 1.G 092, Goethe-Universität, Campus Westend, PEG-Gebäude, Theodor-W.-Adorno-Platz 6, 60323 Frankfurt am Main
- Veranstaltet von
- Lukas Geisler
- Zielgruppe
- Studierende
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