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Donnerstag, 19. November, 14:15 bis 15:45 Uhr

Emotionen und rechtsextreme Mobilisierung

Seminar · Vor Ort · Sozialwissenschaften · Soziologie

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Welche Rolle spielen Emotionen wie Angst, Wut und Kränkung, aber auch Stolz und Zugehörigkeit für rechtsextreme Mobilisierung? Wie werden Gefühle politisch genutzt, um autoritäre Weltbilder zu stärken, gesellschaftliche Abgrenzungen zu legitimieren und ein kollektive Wir herzustellen? Und inwiefern werden die Emotionen von Menschen, die vom Rechtsruck betroffen sind, thematisiert? Wessen Gefühle werden (nicht) gehört? Die Sitzung des Seminars "Affektive Ordnungen: Emotionssoziologie II" widmet sich den Zusammenhängen von Emotionen, gesellschaftlichen Machtverhältnissen und Rechtsextremismus. Ausgehend von einer emotionssoziologischen Perspektive diskutieren wir anhand von Studienergebnissen und anderen Materialien, wie Gefühle politische Einstellungen und gesellschaftliche Dynamiken prägen, wie sie in rechtsextremen Diskursen aufgegriffen und mobilisiert werden und welche Bedeutung sie für die Herstellung von Zugehörigkeit und die Abwertung anderer Gruppen haben. Alle Besucher*innen sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.

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Hochschule
Christian-Albrechts-Universität zu KielKiel
Einrichtung
Arbeitsbereich Gender & Diversity Studies
Ort
LMS8 - R.EG.015, Ludewig-Meyn-Straße 8

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