Mittwoch, 3. Juni, 16:00 bis 18:00 Uhr
Hauptseminar: Völkisches Denken vor 1933
Vor Ort
Ideologisch fiel der Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 nicht vom Himmel. Antisemitisches und völkisches Gedankengut nahm seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in Politik, Kunst und Kultur einen immer breiteren Raum ein. Insbesondere in Thüringen gelang es völkischen Denkern in den 1920er Jahren, in bestimmten Milieus kulturelle Hegemonie zu erlangen. Im Seminar soll das Wirken von Personen wie Paul Schultze Naumburg oder Adolf Bartels in den Blick genommen werden. Einen Schwerpunkt wird die Biographie des Schriftstellers Borries von Münchhausen darstellen. Es ist geplant, im Rahmen des Seminars in Kooperation mit dem Jugendherbergsverband eine Infoausstellung in der Jugendherberge Altenburg-Windischleuba zu erarbeiten, die sich im Schloss Windischleuba befindet, in dem Borries von Münchhausen bis zu seinem Tod 1945 lebte.
- Ort
- Fürstengraben 13, Jena
- Veranstaltet von
- Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Historisches Institut
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