Dienstag, 17. November, 18:00 bis 19:30 Uhr
Kulturwissenschaften gegen Faschismus
Podium · Vor Ort · Archäologie und Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraums · Europäische Ethnologie · Kunstgeschichte · Medien- & Kulturwissenschaft · Sozial- und Kulturanthropologie · fachübergreifend
Rechte Kulturvereine fördern seit den 1950er Jahren NS-Kunst. Der Vordenker der französischen Neuen Rechten, Alain de Benoist, betreibt unter dem Pseudonym Mortimer G. Davidson neurechte Kunstgeschichte, die auch in Deutschland rezipiert wird. In Düsseldorf will die AfD über die Kulturmeile flanieren und spricht dabei offen von einer „Kulturpolitik von rechts“. Und das sogenannte Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt sieht vor, Wissenschaft, Kunst und Kultur in Zukunft „deutsch“ und „patriotisch“ zu gestalten. Parallel zu politischen Umsturzfantasien bereitet die Neue Rechte den Machtwechsel durch die Strategie der „kulturellen Hegemonie“ schon seit Jahren im vorpolitischen Raum vor. Kunst, Kultur und Forschungsergebnisse der Kulturwissenschaften werden längst von rechts vereinnahmt und so zum Gegenstand und Instrument von Faschisierungsprozessen oder tragen selbst aktiv zur Faschisierung bei. – Im Rahmen der Podiumsdiskussion wollen wir solche Prozesse aus unterschiedlichen Perspektiven identifizieren, benennen und mögliche Gegenstrategien aufzeigen. Teilnehmer:innen: N.N., Thorben Frieling (Hamburg), Fachschaftsrat Kunstgeschichte, Nereida Gyllensvärd (Hamburg), Felix Krebs (Hamburg), Prof. Dr. Petra Lange-Berndt (Hamburg), Wim Zimmermann (Bochum/Berlin) Moderation: Kathrin Rottmann (Hamburg), Lucas Stübbe (Hamburg)
- Hochschule
- Universität HamburgHamburg
- Einrichtung
- Fachbereich Kulturwissenschaften
- Ort
- ESA W 221, Edmund-Siemers-Allee 1
- Barrierefreiheit
- stufenlos
- Veranstaltet von
- Dr. Kathrin Rottmann & Lucas Stübbe
- Zielgruppe
- offen für alle
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