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Montag, 9. November, 19:00 bis 21:30 Uhr

Kurzfilmreihe "Anti-Faschismus" im Filmforum der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

Sonstiges · Vor Ort · Kunst & Gestaltung · Medien- & Kulturwissenschaft · fachübergreifend

Die dreiteilige Reihe "Anti-Faschismus" im Filmforum der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig beschäftigt sich angesichts zunehmender Machtaneignung und Gewaltausübung von rechts mit filmischen Formen des Widerstands. Widerstand durchs Erinnern und Geschichte(n) erzählen, durch Zeitzeugenschaft und Analyse, durch Solidarisierung und Aktivismus. Filmemacherin Maria Mayland zeigt am 9.11.26 drei ihrer Filme, die sich mit Kontinuitäten faschistischer und rassistischer Gewalt und Ideologie in Deutschland auseinandersetzen. Das von Filmemacher*in Alex Gerbaulet zusammengestellte Kurzfilmpogramm "Ich sehe was, was du nicht siehst" erinnert am 16.11.26 an rassistische und antisemitische Gewalttaten und Morden in Deutschland und Österreich seit der Jahrtausendwende. Ein Plädoyer für das Wahrnehmen von Zusammenhängen und Strukturen rechter Gewalt wo immer wieder von Einzeltaten gesprochen wurde und wird. Und am 18.1.27 widmet sich das von Filmkuratorin Madeleine Bernstorff zusammengestellte Programm "Zwischen den Bildern ist so viel Zeit und Platz" Berichten von Überlebenden rassistischer Gewalt sowie von Augenzeug*innen faschistischer Umbrüche auch über Europa hinaus. Formen des antifaschistischen Widerstands werden ebenfalls thematisiert und dabei ein Bogen gespannt von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart. 9.11.2026 Eine Kneipe auf Malle, 2017, 15 Min. Ein Film über die NPD, über Kodachrome, über die Tendenz des Menschen, Muster im Rauschen zu erkennen. Dunkelfeld, 2020, 17 Min. Im August 1984 brannte in Duisburg ein von Gastarbeiter*innen bewohntes Haus. Sieben Menschen kamen ums Leben. Die Polizei schloss sofort Rassismus als Motiv aus. untitled (a refusal of leave to land), 2019, 29 Min. Ein essayistischer Kurzfilm über ein Kriegsgefangenenlager aus dem Zweiten Weltkrieg, die Rüstungsindustrie im Ruhrgebiet und das Verhältnis von individuellem und kollektivem Gedächtnis.

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Hochschule
Hochschule für Bildende Künste BraunschweigFreie KunstBraunschweig
Ort
Geb.05 / Raum 109, Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig (Eingang über Pippelweg)
Veranstaltet von
Alex Gerbaulet
Zielgruppe
offen für alle

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