Montag, 16. November, 19:00 bis 21:30 Uhr
Kurzfulmreihe "Anti-Faschismus" im Filmforum der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Sonstiges · Vor Ort · Kunst & Gestaltung · Medien- & Kulturwissenschaft · fachübergreifend
Die dreiteilige Reihe "Anti-Faschismus" im Filmforum der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig beschäftigt sich angesichts zunehmender Machtaneignung und Gewaltausübung von rechts mit filmischen Formen des Widerstands. Widerstand durchs Erinnern und Geschichte(n) erzählen, durch Zeitzeugenschaft und Analyse, durch Solidarisierung und Aktivismus. Filmemacherin Maria Mayland zeigt am 9.11.26 drei ihrer Filme, die sich mit Kontinuitäten faschistischer und rassistischer Gewalt und Ideologie in Deutschland auseinandersetzen. Das von Filmemacher*in Alex Gerbaulet zusammengestellte Kurzfilmpogramm "Ich sehe was, was du nicht siehst" erinnert am 16.11.26 an rassistische und antisemitische Gewalttaten und Morden in Deutschland und Österreich seit der Jahrtausendwende. Ein Plädoyer für das Wahrnehmen von Zusammenhängen und Strukturen rechter Gewalt wo immer wieder von Einzeltaten gesprochen wurde und wird. Und am 18.1.27 widmet sich das von Filmkuratorin Madeleine Bernstorff zusammengestellte Programm "Zwischen den Bildern ist so viel Zeit und Platz" Berichten von Überlebenden rassistischer Gewalt sowie von Augenzeug*innen faschistischer Umbrüche auch über Europa hinaus. Formen des antifaschistischen Widerstands werden ebenfalls thematisiert und dabei ein Bogen gespannt von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart. 16.11.2026 Normalität 1-10, Hito Steyerl, 1999-2001, 38 Min. | Essayfilm über die Normalisierung rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland und Österreich um die Jahrtausendwende. Tiefenschärfe, Bernien/Gerbaulet, 2017, 15 Min. | Orte in Nürnberg, an denen der sogenannte NSU zwischen 2000 und 2005 drei Morde verübt hat. Eine einzelne Tat, Constanze Wolpers, 2023, 20 Min. | 6 Wochen nach den rassistischen Morden in Hanau wird in Celle der 15- jährige Jeside Arkan Hussein Khalaf erstochen. Die Polizei spricht von einem ‚Zufallsopfer‘. Die Regisseurin macht sich vor Ort selbst ein Bild.
- Hochschule
- Hochschule für Bildende Künste BraunschweigFrei KunstBraunschweig
- Ort
- Geb.05 / Raum 109, Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig (Eingang über Pippelweg)
- Veranstaltet von
- Alex Gerbaulet
- Zielgruppe
- offen für alle
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