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Donnerstag, 4. Juni, 12:30 bis 13:30 Uhr

Liebe, Freundschaft, Revolution? Sozialer Wandel als Beziehungsfrage (Gender Lunch Talks)

Vor Ort

Dass Beziehungen ein transformatives Potential innewohnt, sei es durch den Glauben an Gemeinschaft (Fromm) oder die Gegenbewegung zur Gewalt (hooks), ist bekannt. Doch worin genau liegt die politische Praxis von Beziehungen? In unserem kollaborativen Forschungsprojekt, gefördert von der Berlin University Alliance, untersuchen wir die Rolle von Liebe und Freund:innenschaft für gesellschaftliche Veränderung. Ergänzend zur begrifflich-konzeptuellen Auseinandersetzung entlang verschiedener, u.a. feministischer und Schwarzer Denker:innen, kommt sowohl im ersten Semester zur Liebe, als auch im jetzigen Semester zur Freund:innenschaft, die praktische Auseinandersetzung mit Archiven und Publikationen. Den Kern der gemeinsamen Forschung bildet neben der philosophischen Diskussion die kollaborative Arbeit an einem Zine. In Essays, Interviews, Fotografien und weiteren künstlerischen Formen nähern wir uns der Frage, welche Rolle Beziehungen für emanzipatorische Bewegungen spielen können. Dabei steht in diesem Semester ein besonderer Fokus auf Freund:innenschaft in finsteren Zeiten (Arendt), Praktiken der Genoss:innenschaft (Spade) und antifaschistischer Beziehungsarbeit.

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Ort
Freie Universität Berlin, Rost- und Silberlaube, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, Raum K31/102
Veranstaltet von
Clara Bittner Solis und L.A. Evans

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