Dienstag, 17. November, 14:15 bis 15:15 Uhr
Markt und Eigentum über alles? Folgen von radikalisiertem Konservatismus, Rechtsextremismus und libertärem Autoritarismus für die Arbeitswelt
Vortrag · Online · Politikwissenschaft · Sozialwissenschaften · Soziologie
Die Veranstaltung analysiert die globale „Brutalisierung“ des Arbeitslebens durch das Zusammenwirken von radikalisiertem Konservatismus, Rechtsextremismus und libertärem Autoritarismus. Am Beispiel der „Schocktherapien“ von Javier Milei (Argentinien) und Donald Trump (USA) zeigen Anne Tittor (JKU Linz) und Francesca Barp (Hamburger Institut für Sozialforschung), wie kollektive Schutzrechte als „Privilegien“ delegitimiert werden, Umverteilungsmechanismen und öffentliche Güter abgeschafft werden und gewerkschaftliche Gegenwehr kriminalisiert wird. Nikolai Huke (Universität Hamburg) diskutiert den Transfer auf Deutschland: Zur Debatte steht, inwieweit Vorstöße seitens der CDU/CSU oder der AfD – etwa zur Lohnfortzahlung oder Arbeitszeit – auch hier eine marktradikale Umgestaltung der Arbeitswelt einleiten. Die Session ist als interaktives Panel mit drei Impulsbeiträgen konzipiert. Auf die pointierte Einführung in die Länderbeispiele und den Transfer auf die deutsche Debatte folgt eine moderierte Diskussion mit allen Teilnehmenden. Ziel ist der direkte Austausch über das Wesen der marktradikalen Offensive und progressive Antworten auf sie.
- Hochschule
- Universität HamburgHamburg
- Ort
- online
- Veranstaltet von
- Wolfgang Menz
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