Zum Inhalt springen

Dienstag, 2. Juni, 12:15 bis 13:45 Uhr

Metamorphosen, das Prinzip der Verwandlung und die Kunst des Antiautoritarismus

Vor Ort

Prof. Dr. Carolin Behrmann Die Metamorphosen des Ovid sind als eine grundlegende Kritik am autoritären Führungsstil des sogenannten „Goldenen Zeitalters“ unter Kaiser Augustus interpretiert worden, der den gefeierten Dichter aufgrund seiner Schriften in das Exil verbannt hatte. Im italienischen Faschismus benutzte Benito Mussolini die Referenz auf die antike Mythologie als Stärkung der autoritären Ideologie. Die Sitzung wird in einem einführenden Beitrag diesen den Metamorphosen zugrundeliegenden Zusammenhang von Autorität und Entzug, Widerstand und Kritik erörtern, Die Sitzung widmet sich dem Thema „Bestrafungen: Verbotene Blicke, Hybris und techné“ (Actaeon und Arachne). Geöffnete Lehrveranstaltung, GA 06/62

In den KalenderBearbeiten

Ort
Ruhr-Universität Bochum, Rondell vor dem GB-Gebäude, 44801 Bochum
Veranstaltet von
Kunstgeschichtliches Institut

Stimmt hier etwas nicht? Veranstaltung melden