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Mittwoch, 3. Juni, 18:00 bis 20:00 Uhr

Nur DDR, Baseballschläger, Schicksalswahl? Schreiben über Ostdeutschland. Lesung und Gespräch mit Stadtschreiber Aron Boks

Vor Ort

‚Ostdeutschland‘ – wie schreibt man darüber? Und was soll das überhaupt sein? Blickt man in die gängigen Beschreibungen, liest man von DDR-Erbe, Baseballschlägerjahren, Rechtsruck und immer öfter von einer ‚Schicksalswahl‘ im Herbst. Welche Geschichte und welche Geschichten stecken hinter diesen Schlagworten? Welche werden von ihnen verdeckt? Aron Boks, amtierender Stadtschreiber von Halle, beschäftigt sich in seinen Texten mit diesen Fragen. In Lesung und Gespräch versuchen wir Antworten darauf. Aron Boks (*1997 in Wernigerode) ist Autor, Slam Poet und Moderator. 2019 erhielt er den Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur. Seit 2021 schreibt er vor allem für die taz und die taz.FUTURZWEI-Kolumne „Stimme meiner Generation“. 2023 erschien „Nackt in die DDR“, in dem er sich auf die Lebensspuren seines Urgroßonkels Willi Sitte begibt. 2025 folgte „Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt“, in dem er der Geschichte von Konsum und Design der DDR vor und nach 1990 nachgeht. Neben seiner Schreibtätigkeit moderiert Boks Literatur- und Gesprächsveranstaltungen mit Nachwendekindern aus Ost- und Westdeutschland. Derzeit lebt und arbeitet er als Stadtschreiber in Halle (Saale).

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Ort
Seminarraum 1, Adam-Kuckhoff-Str 35, EG, Steintorcampus der Universität Halle-Wittenberg
Veranstaltet von
Lehrende aus dem Germanistischen Institut

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