Dienstag, 16. Juni, 18:00 bis 20:00 Uhr
Rechte Raumnahme und Stigmatisierung von Armut in Zeiten des Rechtsrucks
Vor Ort
Im Rahmen der bundesweit die Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ Anfang Juni diskutieren wir am GIUB ein Thema, das häufig in der geographischen Diskussion zu kurz kommt: Die Stigmatisierung und Kriminalisierung von Armut durch rechte, aber auch konservative Bewegungen und Parteien. Im aktuellen Rechtsruck werden arme Menschen immer wieder als Punching Bag genutzt. Ein immer repressiveres Sozialleistungssystem und die Verdrängung von Obdachlosigkeit manifestieren die Ächtung von Armut und feuern einen stigmatisierenden sozialen Nützlichkeitsdiskurs weiter an. Dabei hat gerade in Deutschland die Ächtung von Armut durch die Kriminalisierung und systematische Ermordung von Armut betroffener Personen durch das NS-Regime eine massiv problematische Geschichte. Trotz der Aktualität vernachlässigt die Geographie die Untersuchung und Thematisierung von Armut. Wir wollen diskutieren, wie eine (geographische) Auseinandersetzung mit dem Thema aussehen sollte. Kommt vorbei und bringt eure Gedanken, Fragen und Erfahrungen mit! Wir wollen untereinander und mit Anke Hoffstadt und Thomas Bürk diskutieren. Beide beschäftigen sich wissenschaftlich und aktivistisch mit dem Thema beschäftigen Die Diskussionsveranstaltung wird organisiert von der AG Sozialgeographie des Geographischen Instituts der Universität Bonn
- Ort
- Geozentrum Ü8, Geozentrum, Meckenheimer Alle 176, Bonn
- Veranstaltet von
- AG Sozialgeographie Universitat Bonn
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