Mittwoch, 28. Oktober, 16:15 bis 17:45 Uhr
Ringvorlesung: Diskriminierungsformen an der Universität begegnen - Antidiskurse: ihre diskriminierenden Wirkungen in Gesellschaft und Hochschule
Vortrag · Hybrid · Anglistik; Queer Studies · Antidiskriminierung · Chancengleichheit · Didaktik · Erziehungswissenschaft · Gender Studies · Interdisziplinär · Medien- & Kulturwissenschaft · Philosophie · Politikwissenschaft · Politische Bildung · Psychologie · REligionspädagogik · Rechtswissenschaft · Soziale Arbeit · Sozialwissenschaften · Soziologie · Sprachwissenschaft · fachübergreifend
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Mittwochs 16:00–18:00 Uhr | Präsenz mit Livestream über ZOOM | S2 (Schlossplatz 2) Aktuelle anti-emanzipatorische, anti-diverse und anti-wissenschaftliche Bewegungen gewinnen zunehmend an Sichtbarkeit – auch dort, wo kritisches Denken, Pluralität und Erkenntnisoffenheit zentrale Grundlagen darstellen. Wie manifestieren sich Anti-Feminismus, Wissenschaftsfeindlichkeit oder Angriffe auf Diversität im Hochschulkontext? Welche Dynamiken begünstigen ihre Verbreitung und welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für akademische Kultur, Machtverhältnisse und den gesellschaftlichen Auftrag von Hochschulen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Ringvorlesung „Diskriminierungsformen an der Universität begegnen“ im Wintersemester 2026/27. Die Fortsetzung der Ringvorlesung wird von der Islamisch-Theologischen Fakultät gemeinsam mit den Fachbereichen 6, 8 und 9 der Universität Münster veranstaltet. Im Mittelpunkt steht in diesem Semester das Thema „Antidiskurse: ihre diskriminierenden Wirkungen in Gesellschaft und Hochschule sowie Möglichkeiten eines kritischen Umgangs mit ihnen“. Antidiskurse treten in unterschiedlichen gesellschaftlichen und hochschulischen Zusammenhängen auf. Sie richten sich unter anderem gegen feministische und gleichstellungspolitische Anliegen, gegen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, gegen Diversität und Inklusion sowie gegen wissenschaftliche Erkenntnisse und Institutionen. Die Ringvorlesung nimmt diese unterschiedlichen Erscheinungsformen in den Blick und fragt danach, wie entsprechende Diskurse entstehen, welche Vorstellungen von Normalität, Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Ordnung ihnen zugrunde liegen und welche diskriminierenden Wirkungen sie entfalten können.
- Hochschule
- Universität MünsterFachbereiche 6, 8, 9, 16Bergkamen
- Ort
- S 2, Auf den Sieben Stücken, 10
- Veranstaltet von
- Prof. Dr. Sebastian Bernhardt, Prof.in Dr. Dina El Omari, Prof.in Dr. Asmaa El Maaroufi, Dr.in Katrin Huxel, Dr.in Bente Lucht
- Zielgruppe
- Studierende, offen für alle Interessierten
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