Dienstag, 17. November, 12:15 bis 13:45 Uhr
Sprachkomplexität und Nationalismus - Das Komplexitätsargument im Wandel
Seminar · Vor Ort · Sprachwissenschaft
Lange Zeit wurden einige Sprachen anderen als überlegen bewertet, als Argument diente die zugeschriebene höhere und niedrigere sprachliche Komplexität. Sprache wurde mit Nation und "kultivierterem" Gedankengut assoziiert (z.B. von Humboldt 1994). Dagegen steht die "equi-complexity-hypothesis", die konstatiert, dass alle Sprachen gleich komplex sind. Im Seminar sehen wir das Komplexitätsargument im Wandeln und werden selber in Diskussionsgruppen darüber diskutieren.
- Hochschule
- Universität MünsterGermanistisches InstitutMünster
- Ort
- Vom Stein Haus 117, Schlossplatz 34
- Veranstaltet von
- Eva Elpers
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