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Donnerstag, 7. Mai, 15:30 bis 18:30 Uhr

Technofaschismus (Special Interest Group)

Vor Ort

Woran lässt sich erkennen, was gegenwärtig häufig als „Technofaschismus“ diagnostiziert wird? Was heißt hier ‚Faschismus‘, und wie unterscheidet sich die gegenwärtige (post-)digitale Gemengelage von historischen Faschismen, die ihrerseits immer schon ein besonderes Verhältnis zu Technologie und Medien unterhielten? In dieser Special Interest Group versuchen wir, die durchaus unübersichtliche Situation besser zu verstehen, in die wir geraten sind, seit sich von Tech-Unternehmen dominierte digitale Infrastrukturen an demokratischen Strukturen zu schaffen machen. Zugleich geht es um den Möglichkeitsraum, der uns – als Kommunikationsexpert*innen – in dieser Gemengelage verbleibt: Denn wenn die infrastrukturellen Bedingungen des Plattformkapitalismus dazu tendieren, jegliche Intervention in verwertbaren Content zu überführen und damit in seine Aufmerksamkeitsökonomie einzuspeisen, ist die Frage nach den Möglichkeiten von Agency, Kritik und Gestaltung alles andere als trivial. Die SIG lädt dazu ein, solche Fragen auf der Basis gemeinsamer Lektüren und einschlägiger Beispiele konzeptuell zu präzisieren und – gerne auch anhand von Text- und Materialvorschlägen der Teilnehmenden! – in ihren praktischen Implikationen zu diskutieren. Termine: Donnerstag, 7. Mai, 21. Mai, 18. Juni, 2. Juli, jeweils 15.30-18.30 Uhr; 1. Juni: Gemeinsamer Besuch der Buchpräsentation von Adrian Daub: „Was das Valley herrschen nennt“ (Weizenbaum-Institut) https://www.weizenbaum-institut.de/veranstaltungen/detailseite/adrian-daub-was-das-valley-herrschen-nennt/ Seminarort: Universität der Künste Berlin, Gebäude Mierendorffstr. 28-30, 10589 Berlin

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Hinweis zur Zeit
Die 5 Termine finden an unterschiedlichen Donnerstagen jeweils 15.30 Uhr statt - Daten siehe Ankündigungstext.
Ort
Universität der Künste, Hardenbergstr. 33, 10623 Berlin
Veranstaltet von
Spacial Interest Group

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