Dienstag, 2. Juni, 14:00 bis 16:00 Uhr
Vortrag: Nationalsozialismus am Beispiel der Stadt Osnabrück und Elemente aktueller Erinnerungskultur
Vor Ort
German only Vortrag von Heiko Schulze Die Stadt Osnabrück, ehemals verortet in der preußischen Provinz Hannover, bietet sich als eine Art “Durchschnittsstadt” modellhaft an, um viele Aspekte des NS-Terrors am lokalen Beispiel zu verdeutlichen. Insbesondere in jüngster Zeit sind dazu beachtlich viele Forschungen konkretisiert, publiziert und thematisch erweitert worden. Allein der Osnabrücker ILEX-Kreis, dem der Referent angehört, hat bislang viele Dutzende von Einzelbiografien erarbeitet und veröffentlicht, die einerseits für Widerstand, jüngst verstärkt auch für die Täterseite stehen. Ein sehr hohes Engagement zugunsten einer nachhaltigen Erinnerungskultur zeichnet daneben zahlreiche bürgerschaftliche Initiativen, engagierte Einzelpersonen bis hin zu kommunalen Aktivitäten sowie solche von der Uni Osnabrück aus. Der Vortrag soll zunächst Basiswissen über historisches Geschehen im Osnabrück der Weimarer Zeit, der NS-Jahre bis hin zur frühen Bundesrepublik beleuchten. Im zweiten Teil sollen Orte und Aktivitäten beleuchtet werden, die für eine aktive Erinnerungskultur stehen. Dokumente, Abbildungen und Kurz-Videos sollen die Inhalte des Vortrags zusätzlich präsentieren. Gern kann das Angebot dazu genutzt werden, auch Defizite aufzudecken, um neue Arbeits- und Forschungsfelder anzuregen.
- Ort
- Uni Osnabrück, 11/213, Osnabrück
- Veranstaltet von
- AStA Uni Osnabrück(externer Link)
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