Donnerstag, 4. Juni, 10:00 bis 12:00 Uhr
Was würde das Känguru tun? Werkstatt für demokratische Störaktionen gegen vorauseilenden Gehorsam Am Beispiel des Neutralitätsgebots
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In dieser Werkstatt geht es um das Neutralitätsgebot in Bildung und Wissenschaft, also um die beliebte Verwechslung von Neutralität mit Wegducken. Wir fragen, was Bildung darf, soll und muss, wenn Demokratie, Mündigkeit und Menschenwürde im Leitbild nicht vergessen werden. Wir schauen darauf, wie autoritäre und rechtspopulistische Deutungen den Begriff „Neutralität“ benutzen, um Widerspruch zu verunsichern. Und wir überlegen, was man gegen vorauseilenden Gehorsam tun kann, bevor er ein Formular bekommt. Dann entwickeln wir demokratische Störaktionen: kleine, kreative, gewaltfreie Interventionen, die irritieren, sichtbar machen und zum Denken zwingen. Nicht gegen Menschen. Gegen Denkfaulheit, falsche Ausgewogenheit und die Idee, Schweigen sei irgendwie objektiv. Am Ende stehen erste Fragen, Ideen und Mini-Aktionen für Bildung und Wissenschaft. Die Leitfrage lautet: Was würde das Känguru tun? Die Arbeitsfrage lautet: Warum erledigen wir das eigentlich nicht selbst? Wann: Do. 04.06.26, 10-12 Uhr Wo: online für alle zugänglich über https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=m61f2573cc75a683a67894358c875e983
- Ort
- Digital
- Veranstaltet von
- Dozierende von der FU Berlin
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